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Ort / Der unvergessliche Rahmen

Er soll aus dem Auge von Sita, der Ehefrau von Rama, stammen und Verderben über seine Eigentümer gebracht haben. Er soll der Grund dafür gewesen sein, dass ein russischer Prinz seine Geliebte erschoss. Jean-Baptiste Tavernier, der ihn aus Indien nach Europa brachte, soll seinetwegen angeblich von wilden Hunden zerissen worden sein. Wer war der Übeltäter?

Die Rede ist vom Hope-Diamanten, dem größten blauen Diamanten weltweit. Mit der Einbettung dieses Diamanten ins Horror-Genre gelang 1910 dem Juwelier Cartier ein Coup, der ihm persönlich ein Vermögen einbrachte und den Stein als Unglücksdiamanten fest im kollektiven Unterbewusstsein der Menschheit verankerte.

Eingerahmte Informationen, sog. Framing-Effekte steuern und verstärken – richtig eingesetzt – den Erlebnischarakter von Dingen und Ereignissen. Locations sind nur dann Rahmen und zugleich Bühne für eine unvergessliche Veranstaltung, wenn sie die Gäste zum Staunen bringen. Da ist etwa ein Ort, den scheinbar nur wenige Auserwählte betreten. Andere Locations entführen auf Zeitreisen. Gerade in Ostdeutschland gibt es noch unentdeckte Orte als überraschende Umrahmung Ihrer Veranstaltung.

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Catering / Im Sinn der Sinne

Während die Briten Anfangs des 19. Jahrhunderts die Werke Jane Austens verschlangen und die Deutschen die Literatur Goethes goutierten, lief den Franzosen beim Lesen der Kochbücher von Marie-Antoine Carême das Wasser im Mund zusammen. Carême erhob im frühen 19. Jahrhundert das Kochen zur hohen Kunst und schuf die ‚französische’ Küche. Alexandre Dumas bezeichnet diesen ersten ‚celebrity chef’ als „König der Köche“. Kochkunst (cuisine) und Esskultur (gastronomie) gehörten von nun an untrennbar zur Hochkultur.

Beim ersten Anblick erscheint ein wunderschön arrangiertes Buffet nur für die Augen gemacht zu sein. Dennoch: Das klangvolle Geräusch beim Öffnen der Weinflasche, der feine Duft der warmen Speisen, das kühlende Gefühl von herrlichem Himbeersorbet auf der Zunge – Esskultur genießen wir mit jedem unserer Sinne.

Kreative kulinarische Arrangements sind unabdingbare Bestandteile in der Rezeptur von Erlebnissen und Events. Abhängig von der Art des Catering und dem Stil des Events eröffnen gute Cateringpartner über die vier Geschmacksrichtungen hinaus die fünfte Dimension von Kochkunst und Esskultur.

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Ausstattung / Bühne ohne Vorhang

Adolphe Appia war ein Bilderstürmer. Er stieß mit seinen Neuerungen die klassische Guckkastenbühne vom Podium. Er wollte ein lebendiges Theater, in dem Schauspieler, Tänzer und Zuschauer mitsamt dem Bühnenraum, der Musik und dem Licht verschmelzen und zu aktiv beteiligten Mitspielern werden.

Nach seiner Idee entstand im Festspielhaus Hellerau in Dresden vor einem Jahrhundert die erste Bühne ohne Vorhang und Kulissen. Ein leerer Saal stand im Rampenlicht, in dem einige Festspielsommer lang Künstler aus ganz Europa zusammenkamen: Paul Claudel, Georg Bernard Shaw, Hugo von Hofmannsthal, Oskar Kokoschka, Franz Kafka, Rainer Maria Rilke und auch Walter Gropius.

Der leere Saal im Festspielhaus Hellerau war wahrhaft revolutionär! Er ist auch heute noch ein grundlegendes Modell für den Einsatz moderner Veranstaltungstechnik in zeitgemäßen Bühnenkonzepten. Progressive Performance- und Medienkunst in Verbindung mit einem spannenden Veranstaltungskonzept machen es heute möglich, die Rolle des ewigen Zuschauers aufzubrechen. Derart wird ein Event als gemeinsames Werk und geteiltes Erlebnis wahrnehmbar.

Unsere Leistungen

  • Locationscouting und -präsentation
  • Catering
  • Ausstattung und Dekoration